Unsere Spur N-Anlage

 

Ende der 2000er Jahre spendete Herr Metzger aus Ober-Mumbach seine Spur N-Anlage. Es handelt sich um das NOCH-Fertiggelände Baden-Baden.

 

Dank der Betreuung und des Engagement durch Herrn Dieter Schröder aus Rimbach entstand aus der halbfertigen Anlage schnell eine schöne Spielanlage.

 

Ende 2018 wurde damit begonnen die Vereinsräumlichkeiten umzugestalten und die Modelleisenbahnanlagen von Spielanlagen zu vorbildgetreuen Modelleisenbahnanlagen umzugestalten. Auch aus dem Fertiggelände soll eine Anlage entstehen, der man nach Fertigestellung das Fertiggelände nicht mehr ansieht. Auch sollen automatische Blockstellen mit einem neuen Gleisbildstellpult entstehen. Die Besucher können dann immer noch die Anlage unter Aufsicht bedienen, allerdings nicht in Form des Drehens am Trafo, sondern durch Auslösen von Fahrtabfolgen mit Blockstellen über Tasten des Gleisbildstellpult. Dadurch soll eine vorbildgerechtere Anlagenbetreibung entstehen, ohne das Züge nur mit voll aufgedrehten Trafos über die Gleise rasen.

 

Die zukünftigen Daten der Anlage

 

Im Oktober 2019 gab es einen kleinen Rückschlag: Ein Wasserschaden durch einen überlaufenden Wasserspülkasten in der Wohnung über unseren Räumlichkeiten.

 

Zum Glück lief das Wasser an den Holzbalken herunter und die Anlage blieb unbeschädigt. Allerdings musste die mittlerweile auf einem rollbaren Gestell befindlichen Anlage teilweise demontiert werden um die Anlage provisorisch direkt in den Eingangsbereich zum Weiterbau zu stellen. Der Schaden kann nach langer und langsamer erforderlichen Trocknung des alten Fachwerks und wegen Fachkräftemangel im Handwerk voraussichtlich erst Anfang März 2020 behoben werden.

 

Die Anlage wird auch zukünftig im Analogbetrieb gefahren.

 

Das entstehende neue Gleisbildstellpult. Hier die Blocksteuerung, hier noch mit alten leider nicht mehr so betriebsicheren Fleischmann Bausteinen, diese wurden Ende Februar 2020 durch Bausteine von Viessmann ersetzt.

 

Der zukünftige Gleisplan

 

Der Bahnhof hat bereits seinen Platz erhalten und der mit LED-Beleuchtung ausgestattete Bahnsteig ist auch bereits fast fertig.

 

Erste Stellprobe der Fachwerkhäuser.

 

Als nächstes soll nach Behebung des Wasserschadens Anfang März 2020 die Anlage wieder an den ursprünglichen Platz zurückgestellt werden, dazu muss aber wieder das Untergestell teilweise ab- und angebaut werden.

 

Endlich! Die Handwerker hatten sich in der ersten März Woche angekündigt zur Behebung des Wasserschadens. Da mit Schleifarbeiten am Parkett und Staubentwicklung zu rechnen war, wurden die Anlagen gut eingepackt. Unter dieser Folie befindet sich die N-Anlage.

 

Abschottung der LGB-Anlage neben dem Platz der Spur N-Anlage.

 

So viel Staub ist angefallen.

 

Die neue Decke.

 

Der neue Parkettboden.

 

Nachdem der Stellplatz der Spur N-Anlage sauber gemacht war, konnte am 07. März 2020 die Anlage nach knapp 5 Monaten wieder an ihren ursprünglichen Platz zurück gestellt werden.

 

Stecker rein und erstmal getestet, ob nach der Umstellaktion auch wieder alles bisher Angeschlossene noch funktioniert, hier die Bahnsteigsbeleuchtung.

 

Auf dem inneren Kreis fährt ein Schienenbus bereits mit einer Aufenthaltsautomatik mit einem Halt am Bahnsteig. Auf dem zweiten Kreis von Innen fahren 2 Züge im Blockbetrieb mit automatisch stellenden Lichtsignalen, hier ein Güterzug mit einer V100 und Personenzug mit einer Baureihe 218.

 

Als nächsten soll das Stellpult gebaut werden, damit Weichen gestellt werden können. Die Anlage soll später im Automatikbetrieb, sowie auch manuell gefahren werden können.

 

Homeoffice gibt es auch bei den Eisenbahnfreunde Hammelbach. Unser Mitglied Heinrich Garten hat zu Hause das Stellpult gebaut und sofort nach dem Anschließen funktionierte die automatische Blockstellensteuerung.

 

Die Verdrahtung des Stellpults.

 

Erfolgreicher Test des automatischen Blockstellenbetriebs. Im Bild oben links fährt ein Güterzug in einen Block ein und hat gerade den dahinterliegenden Block freigeschaltet, sodass der der Personenzug das Brückenviadukt zum Einfahren in den nächsten Block verlassen kann. Die dazugehörigen Lichtsignale sind schwach einmal links an der Burg und hinter der Brückendurchführung zu erkennen.

 

Der Schienenbus fährt im Automatikbetrieb per zeitgesteuerten Aufenthaltsschaltung mit Halt im Bahnhof, die Signale dazu müssen noch angeschlossen werden. Der Personenzug auf der Brücke hat den Block freigeschaltet und der Güterzug kann automatisiert den Bahnhofsblock verlassen.

 

Bevor es mit der Elektrik weitergeht, müssen erst noch einige entstandene Gleisverwerfungen reparariert werden und zur Vermeidung von erneuten Schäden das Kunststoffgelände verstärkt werden.

Bestandteil der Homepage von den Eisenbahnfreunde Hammelbach www.eisenbahnfreunde-hammelbach.de