Spur 0-Anlage

 

Seit Ende 2018 verbrachten die Modelleisenbauer viel Zeit, die seit Jahren brachliegende Anlage im Verein zu Reaktivieren und zumindest technisch soweit herzurichten, dass ein geschlossener Kreis betrieben werden konnte. Die Anlage ist eine Dauerleihgabe unseres Ehrenmitglieds Rolf Langesiepen und lag seit Jahren brach, weil man vor Jahren versucht hatte, die Anlage mit einem selbstgebauten Digitalsystem zu digitalisieren, was aber leider nie richtig funktionierte. Wir haben uns mit unserem Ehrenmitglied Rolf Langensiepen geeinigt, dass wir die Anlage als Dauerleihgabe behalten dürfen und nach unseren Ansprüchen um-, bzw. zurückbauen können. Damit wieder funktionsfähiges Rollmaterial zu Verfügung steht, hat unser Mitglied Andreas Schahn seine alten Märklin Loks RS66/12900 und RS66/12910 und die beiden zur Anlage gehörenden Loks (1 Elok Märklin CS 66/12910 und 1 Märklin Dampflok) von einem Fachmann aus dessen Bekanntenkreis instandsetzen lassen. Den Schienenbus, welcher ein Selbstbau von Rolf Langensiepen ist, wurde durch unser Mitglied Heinrich Garten entdigitalisiert und analog zum Laufen gebracht. Unser Mitglied Andreas Schahn hat sich im Verein als Hauptbetreuer der Anlage angenommen, da Besucher immer wieder gefragt haben, wann denn endlich die alte Anlage mal in Betrieb zu sehen ist.

 

Die Spur 0-Anlage im ursprünglichen Zustand. Hier steht seit Ende 2018 unsere H0-Anlage.

 

Der ursprüngliche und neue Gleisplan.

 

Der neue Standort, dafür musste unsere LGB-Anlage weichen.

 

Besucherinformation

 

Aufnahme: Klaus Thieme. Die zur Anlage gehörende Märklin Lok CS 66/12920 auf dem Reparaturtisch.

 

Aufnahme: Klaus Thieme. Die Märklin Lok CS 66/12920 auf dem Reparaturtisch.

 

Aufnahme: Klaus Thieme. Umbau der Lok auf reinen Gleichstrom mit Hilfe eines Brückengleichrichters. Da der 66er Schaltapparat durch den Digitalumbau teilweise nicht mehr vorhanden war, wurde nicht, wie bei den beiden Loks von Andreas Schahn darauf geachtet, dass der Umbau auf Gleichstrom rückstandslos zu entfernen ist, sondern die Kabel wurden an den Resten der Schaltfinger verlötet.

 

Aufnahme: Klaus Thieme. Zum Vergleich, die Märklin Elok RS 66/12910 unseres Mitglieds Andreas Schahn konnte noch so mit einem Brückengleichrichter auf Gleichstrom umgebaut werden, dass im Nachhinein eine rückstandsfreie Entfernung möglich wäre.

 

Aufnahme: Klaus Thieme. Die Lok fertig zum Rückversand.

 

Aufnahme: Klaus Thieme. Die Lok fertig zum Rückversand.

 

Aufnahme: Klaus Thieme. Die zur Anlage gehörende Märklin Dampflok auf dem Reparaturtisch.

 

Aufnahme: Klaus Thieme. Die Dampflok, auch mittels Brückengleichrichter auf Gleichstrom umgebaut fertig zum Rückversand.

 

Die Märklin Lok CS 66/12920 wieder zurück auf der Spur 0-Anlage im Verein.

 

Die Märklin Dampflok wieder zurück auf der Spur 0-Anlage im Verein. Der doppelachsige Vorläufer und einachsige Nachläufer sind eine Eigenbaunachrüstung von Rolf Langensiepen. Die Lok läuft nach der Reparatur seidenweich und auch der nachgerüstete Vor- und Nachläufer gleitet ohne Entgleisungen über die Schienen.

 

Betrieben wird die Anlage mit 20V Gleichstrom-Trafos von LGB.

 

Der Schienenbus steht während seinen Pausen auf einem Denkmalsockel. Dafür wurde ein Stück der alten fest eingeschotterten Gleistrassenführung von vor dem Anlageumbau umfunktioniert.

 

Rolf Langensiepen hat sein Wohnhaus in Spur 0 nachgebaut, was natürlich auch einen Platz auf der umgestalteten Anlage gefunden hat.

 

An der Ladestrasse.

 

Am Bahnsteig.

 

Der Bahnübergang im Vordergrund hat ein voll funktionsfähiges aufziehbares Läutetwerk, was laut klingelt, wenn ein Zug den Bahnübergang überfährt. Die Uhr im Turm des Bahnhofsgebäudes ist ebenfalls funktionsfähig, allerdings wurde die originale defekte Uhr gegen eine Uhr mit Batteriebetrieb ersetzt.

 

2 Gastlokomotiven von unserem Mitglied Andreas Schahn. Eine Märklin Dampflok R910 mit Uhrwerk und Elok Märklin RS66/12900.

 

Weitere Gastlok eine Märklin RS 66/12910 von Andreas Schahn.

 

Die Anlage ist soweit funktionsfähig, dass die alten Loks ihre Kreise ziehen können und ein Zug auf der oberen Strecke hin- und her pendeln kann. Als nächstes steht die komplette Neuverkabelung an, damit die Weichen und Signale stellbar sind und die Abstellgleise geschaltet werden können. Durch die versuchte Digitalisierung war in der Verkabelung der Gleise auch ein Kurzschluss entstanden, weshalb erstmal die komplette Verkabelung unter der Platte entfernt werden musste. Auch die Drehscheibenfunktion soll reaktiviert werden. Ein altes Stellpult ist vorhanden, welches ggf. wieder zum Einsatz kommen soll.

 

Nach dem es bereits im Herbst 2019 im Bereich der Spur N-Anlage einen Wasserschaden gegeben hat (siehe hier), gab es am 03. September 2020 erneut einen Wasserschaden, diesmal im Bereich der Spur 0-Anlage. Über Nacht sind von der Wohnung über den Vereinsräumlichkeiten mehrere ccm Wasser durch unserer Vereinsheim in den Keller gelaufen. Die Spur 0-Anlage muss bis zur Gebäudesanierung abgebaut werden und bei einem Mitglied eingelagert werden:

 

Das Pakett hat sich hochgedrückt, die Eingangstür ging/geht nur mit hohem Kraftaufwand auf.

 

Das Wasser kam lief sogar aus dem Lichtschalter, den Steckdosen und dem Sicherungskasten und verursachte einen Kurzschluss, sodass unsere Vereinsräumlichkeiten sicherheitshalber vom Stromnetz abgetrennt werden mussten.

 

Die Decke über der Spur 0-Anlage.

 

Hier lief das Wasser im Treppenhaus direkt in den Keller und überflutete unsere dortige Toilettenanlage.

 

Der Schaden im Bereich der Spur 0-Anlage. EinStellpult stand komplett unter Wasser und die Farbe des darauf gezeichneten Gleisplan ist zerlaufen. Auch im Fensterbereich sieht die Wasserspuren.

 

Das Wasser stand auch im Lokschuppen, das Holz ist mit Wasser vollgesaugt und ist verzogen. Wir gehen aber davon aus, dass eine Wiederverwendung möglich sein wird.

 

Alle Häuser, bis auf den Lokschuppen, und loses Ausstattungsmaterial wurden bereits abgebaut. Im Hintergrund an der Wand sieht eine der vielen Spuren des Wassers.

 

Dabei wurden noch weitere Schäden endeckt: Hier Rost an der Kranbrücke der Bekohlungsanlage.

 

Rostbefall mit Feuchtigkeit im Schotterbereich an diversen Schienen im linken Anlagenbereich und an einigen Gütergleisen.

 

Teilweise hat sich auch Gips mit Feuchtigkeit vollgesaugt und löst sich bei geringster Berührung auf.

 

Erste Teile wurden bereits bei einen Mitglied eingelagert.

 

Das Holzdach des Lokschuppens ist auch "krumm" und die braune Farbe an den Brückenportalen hat Risse bekommen.

Nächste Woche werden wir die Anlage teilen und auch zu mir nach Hause bringen in der Hoffnung, dass alles nach dem Durchtrocknen und nach kleinen Renovierungsarbeiten wiederverwendbar ist.

Bestandteil der Homepage von den Eisenbahnfreunde Hammelbach www.eisenbahnfreunde-hammelbach.de